GOLDRAUSCH, PASINGER MARIENPLATZ

 

Im Rahmen des Kunstfestivals Pasing by

Termine: 3./4./8./10./11.7.15 ab 13h

Künstlergespräch: Pelz Bar 10.7. 19:30h

 

Hoch oben auf ihrer Säule steht frisch vergoldet und strahlend die in Zinn gegossene Figur der Hl. Maria. Von Ihrem erhöhten Standpunkt blickt sie auf den neu sanierten Pasinger Marienplatz.

Um die Säule werden 12 große Sandmuscheln drapiert. Durch ihre goldene Farbe und in kreisförmiger Anordnung bilden sie eine Einheit mit der Mariensäule und wirken wie deren Erweiterung auf dem Boden.

Die Muscheln werden mit einem speziellen Sand gefüllt, den Metall-Gießereien im Sandgussverfahren einsetzen. In einem performativen Akt vor Ort sollen in ihnen Skulpturen in Zinn gegossen und anschließend vergoldet werden. 

Alle sind eingeladen Objekte, seien sie privater oder geschäftlicher Natur, mitzubringen und sie zu vergoldeten Kunstobjekten zu machen. Die Ideen für die Skulpturen können mit den Künstlern gemeinsam entwickelt werden. 

Kleine Objekte werden im Sand abgedrückt oder die Form wird direkt in den Sand frei gezeichnet. Empfangshalle initiiert einen kommunikativen Prozess und sucht nach geeigneten Strukturen um diesen in Gang zu bringen.

Im Info-Point von Pasing by der Pelz Bar am Pasinger Marienplatz dient eine Vitrine als temporärer Ausstellungsort. Dort werden alle gegossenen Figuren über den Zeitraum 3.-12. Juli präsentiert. Die Objekte können ab dem 12. Juli abgeholt werden.

https://www.facebook.com/pasingby

HINTERM HORIZONT, PRESSE

Goethe-Institut China

Eingemauert und frei – Kunst im Gefängnis

Veröffentlicht im März 2015

www.goethe.de

 

Deutsches Architektenblatt

Knackis und Goldmann

Veröffentlicht am 27.8.2014

dabonline.de

HINTERM HORIZONT

Kunstprojekt für die Justizvollzugsanstalt Heidering, Berlin

Kunst am Bau Projekt für den Senat Berlin, Fertigstellung 2013

Pressebilder hier!

 

 

Eine Skulptur im Außenraum und eine Installation im Innenraum sind bildhafte, integrale Teile eines Konzepts, das übergreifend die gesellschaftliche Verortung der Menschen in der JVA Heidering mit einbezieht. Wesentlicher Teil der Außenskulptur ist eine Windkraftanlage. Sie ist Sockel einer plastischen Figur, Ausgangspunkt fotografischer Zeitabläufe der Installation im Inneren des Gebäudes und schließlich - als kommerzieller Stromerzeuger – Finanzgrundlage für ein soziokulturelles Programm in der JVA.

1. Außenskulptur

Auf dem Gelände der JVA wird eine Vertikal-Windkraftanlage errichtet. Die Windkraftanlage ist ca. 30 m hoch und in hellem Grau gehalten. An der Spitze der Anlage befindet sich die etwas überlebensgroße Figur eines Mannes, der mit seiner rechten Hand die Augen zum Ausschau halten beschirmt und dessen Blick offensichtlich in die Ferne schweift. Ab einer bestimmten Windstärke läuft der Rotor, der auf einer vertikal angeordneten Achse sitzt, an, und die darüber befindliche Figur dreht sich mit ihm im Kreis.

2. Installation im Innenraum

Über das Gebäude verteilt hängen an ausgewählten Stellen insgesamt sieben unten offene Zylinder aus Sicherheitsglas. Auf den Innenseiten der Zylinder befinden sich 360° - Fotopanoramen. Die Panoramabilder zeigen die Landschaft rund um die JVA und sind im Laufe eines Jahres mittels einer Spezialkamera von der rotierenden Spitze der Windkraftanlage aus aufgenommen worden. Die Fotografien, die sich zu den Panoramen zusammensetzen, sind zu unterschiedlichen Zeiten entstanden. Die jeweilige Lichtstimmung, das Wetter, verschiedene Tages- und Jahreszeiten lassen dieselbe Landschaft in immer neuen Variationen erscheinen. Da sich der Rotor während der Aufnahmen ggf. bewegt, werden die Aufnahmen je nach Drehgeschwindigkeit leicht unscharf oder verwischt bis hin zur völligen Auflösung. Bei Windstille entstehen dagegen gestochen scharfe Fotos. Es werden also ganz unterschiedliche, individuelle Panoramen derselben Landschaft auf den Innenseiten der sieben Zylinder angebracht. Für einen Rundblick um das ganze Panorama muss der Betrachter sich um die eigene Achse drehen. So entsteht eine Analogie zu der Ausschau haltenden Figur an der Spitze der Windkraftanlage.

3.Soziokulturelles Programm

Für Windkraftanlagen gilt die Brandenburger Heide gilt als guter Standort; es ist mit einem guten Ertrag der Windkraft-anlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zu rechnen. Mit dem erzielten Gewinn aus der Windenergie werden kulturelle Angebote für die Insassen ermöglicht (z.B. Bandauftritte, Künstler-Workshops, Lesungen, Zeichenkurse usw.)

 

FUCK YOU ZUG

Ein Film in Zusammenarbeit mit Funda Gül Özcan.

KunstKulturRespekt, Gruppenausstellung

in der Galerie der Künstler, München

zu sehen : 29.10.-21.11.2014

 

 

!!!Achtung Adressänderung!!! Bezug der neuen Atelierräume "KvB@empfangshalle"

Anfahrtsskizze

Katharina-von-Bora-Str. 8a,

RGB,

80333 München

 

 

Neuigkeiten über die neu formierte

Kreativ-Gemeinschaft "KvB@empfangshalle"

in Kürze