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Die EMPFANGSHALLE wurde von Corbinian Böhm und Michael Gruber 2001 als Künstlerduo gegründet und hat sich international einen Namen für Kunst im öffentlichen Raum gemacht.
Das Künstlerduo hat einen erweiterten Kunstbegriff entwickelt der auf Kommunikation und Kooperation basiert. Eine feste Firmenstruktur ist durch diese neue Form der auch praktischen Zusammenarbeit entstanden. Ein Netzwerk aus über 30 freischaffenden Künstlern bilden das Rückgrat der EMPFANGSHALLE. Gemeinschaftlich genutzte Ateliers ermöglichen einem synergetischen Künstlernetzwerk das Arbeiten und Leben.

Neben der freien Kunst arbeitet EMPFANGSHALLE auch an handwerklichen Aufträgen mit künstlerischem Anspruch.  Von Filmbau, Theaterbau bis hin zur Ausstattung von Kirchen reicht die Bandbreite an handwerklichen Aufträgen. Das kreativ-wirtschaftliche Kollektiv steht dabei seit Jahren für höchste künstlerische Qualität.

Kunstprojekte, Ausstellungen und angewandte künstlerische Aufträge werden gemeinschaftlich gestemmt. Ein reger Austausch ist Teil des Alltags, besonders bei den zahlreichen Veranstaltungen, zu denen sich die Kunstszene regelmäßig einfindet.

Die Ateliers EMPFANGSHALLE sind ein kulturell lebendiger Ort in München.

Offene Ateliers, Künstlerspeisung, Ausstellungen und Residency
EMPFANGSHALLE steht für eine offene Struktur für Jedermann.

-Künstler laden zu Ausstellungen in ihre Atelier-Räume.
-Bei „Künstlerspeisungen“ kocht regelmäßig ein Künstler für die gesamte Gemeinschaft ein Mittagessen. Dazu wird das kulturelle Umfeld eingeladen. Der Künstler stellt sich und seine Arbeit vor.
-Die Räumlichkeiten der EMPFANGSHALLE fungieren als Außenstelle der städtischen Galerie FOE.
-Im Rahmen des Ateliers EMPFANGSHALLE – Konzeptes werden in Kooperationen mit etablierten Institutionen Ausstellungen ermöglicht. Z.B. Pinakothek der Moderne, Kunstverein München e.V., städtischen Ausstellungsräume.
-Ein Residency-Programm für auswärtige Künstler sorgt für internationalen Austausch mit Kollegen und Institutionen.
-In den Ateliers treffen sich Galeristen, Handwerker, Kuratoren, Filmemacher, Kunstvermittler, Schriftsteller, Kunsthistoriker, Bühnenbildner, Designer, Architekten, Studenten und Professoren der Akademie der Bildenden Künste München, Kulturschaffende z.B. vom Goethe-Institut, Kulturreferat uvm.

Kreativ-wirtschaftliche Struktur der Ateliers EMPFANGSHALLE:
Angewandte künstlerische Projekte sind zu einem stabilen Standbein geworden, so dass Ateliers EMPFANGSHALLE unabhängig von Förderungen bestehen kann.
Diese Aufträge sind ebenso anspruchsvoll und interessant wie die Kunstprojekte. So entstand zum Beispiel unter der künstlerischen Leitung die Eislandschaft für „Wickie2“ in den Bavaria Filmstudios oder für das Bühnenbild des „Siegfried“ am Münchner Volkstheater ein 12 m langer Drache.
Viele Künstler arbeiten gemeinsam an diesen vielfältigen Projekten und haben dadurch ein regelmäßiges Einkommen. Es ist von Vorteil, dass die Künstler der Ateliers EMPFANGSHALLE unterschiedlichste Fähigkeiten mitbringen.
Es wird mit modernsten Materialien gearbeitet. Viele künstlerische Techniken wurden dabei neu entwickelt.
Die gut ausgestatteten Werkstätten stehen für alle Künstler aus dem Netzwerk offen, um eigene Kunstprojekte und Aufträge zu verwirklichen.


Junge Künstler werden gefördert.

Im zeitlichen Rahmen eines Praktikums wird zum einen eine Bewerbungs-Mappe für die Kunst Akademie erarbeitet und zum anderen erhalten sie durch ihre Mitarbeit an den Projekten einen tiefen Einblick in künstlerische, handwerkliche sowie wirtschaftliche Prozesse.
Zudem bildet EMPFANGSHALLE zum Bühnenplastiker aus.
An der Akademie der Bildenden Künste hat EMPFANGSHALLE seit vielen Jahren einen Lehrauftrag zum Plastischen Arbeiten und Aktmodellieren inne.